Reptilien

Wiederansiedlung

Die Wiederansiedelung ist im Prinzip einfach - im Unterschied zu traditionslaichenden Amphibienarten akzeptieren Reptilien geeignete Biotope leicht. Schwierigkeiten macht vor allem die legale Beschaffung, worauf wir allergrössten Wert legen.

Natürlich hat die Sache einen Haken: Die Erschaffung geeigneter Lebensräume ist eine Plackerei erster Ordnung. Bis jetzt haben wir etwa 100 Tonnen Grauwacke geschleppt - und noch kein Ende in Sicht; irgendwo fehlt immer noch ein Stein.

Wenn wir aber heute sehen wie eine Zauneidechse eine Heuschrecke erbeutet oder eine Spitzmaus ihre Jungen aus einer Steinschüttung führt, ist das jeden bisherigen und zukünftigen Rückenschmerz wert.

 

Zauneidechse (Lacerta agilis)

In den Jahren 2003 und 2004 haben wir jeweils 20 Zauneidechsen unterschiedlichen Alters rund um die steinigen Kleinbiotope ausgesetzt.

2004 beobachteten wir erstmalig Jungtiere vom Vorjahr. Wir sehen im Sommer täglich Eidechsen an allen künstlich angelegten Lebensräumen und in den nahen Wiesenböschungen

Schwanzlurche

Feuersalamander
(Salamandra salamandra)

Kammmolch
(Triturus cristatus)

Fadenmolch
(Lissotriton helveticus)

Bergmolch
(Ichthyosaura alpestris)